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Weihnachtsfest der wilden Tiere

Das Weihnachtsfest der wilden Tiere wurde von Frank Bär geschrieben und ist durch Vers, Strophe und Reim gekennzeichnet. Die Geschichte passt wunderbar in die Weihnachtszeit und setzt sich mit Themen wie Streit, Versöhnung und Empathie auseinander.

 

 
Es war einmal ein Hase mit einer roten Nase.
Der Hase lebte ganz allein und frass nur Gras und trank nur Wein.
Da kam herbei ein grosser Hund mit schwarzem Fell und kugelrund,
der hat die Haare aufgestellt und gleich den Hasen angebellt.
 
Da machte ihm der Hase eine lange Nase.
Dann kam hinzu die Kröte und blies auf ihrer Tröte.
Sie blies so falsch und blies so laut, da hat’s die beiden umgehaut.
Der Hase war vor Schreck ganz grün und hat die Kröte angeschrien:
“Du alte fette Kröte, hau ab mit deiner Tröte!”
 
Da kam der dicke Dachs dazu und rief: “Was gibt’s denn hier? Nanu!
Was soll denn dieser Riesenkrach, wenn ich hier grad mein Schläfchen mach!”
Da schrie der Has, da schrie der Hund: “Verschwinde in den Untergrund!” 
Und auch die fette Kröte blies noch mal in die Tröte.
 
Das ging dem Dachs dann doch zu weit. Er schrie: “Ihr seid wohl nicht gescheit!
Ich hole gleich die Schlange mit ihrer Zwick-Zwack-Zange.
Die zwickt euch in den grossen Zeh, das tut euch ganz entsetzlich weh!”
Da kam hervor die Schlange und zeigte ihre Zange.
 
Has, Hund und Kröte sassen starr. Die Kröte insbesondre war
vor lauter Angst, ich weiss nicht wie. Dem Hasen schlotterten die Knie.
Der Hund fing so zu zittern an, dass ich’s fast nicht beschreiben kann.
 
Da kam zum Glück der Elefant von ganz weit hinten angerannt. 
Und sagte: “Kinder, gebt doch Ruh und hört mich an und hört mir zu! 
Was soll der Krach, was soll der Streit, es ist doch schliesslich Weihnachtszeit! 
Da sollen wir uns vertragen und dürfen uns nicht schlagen!”
 
Der Hund macht “Wuff”, die Kröte “Quak”. Der Dachs sagt artig “Guten Tag”.
Der Hase, der verbeugt sich fein. Die Schlange zieht die Zange ein. 
“Na also”, sagt der Elefant und nimmt den Hasen bei der Hand. 
 
“Ihr wisst, das Weihnachtsfest ist bald, drum gehn wir erst mal in den Wald.
Und suchen einen schönen Baum, der nicht zu krumm ist, nicht zu alt,
denn ohne einen Weihnachtsbaum das Fest zu feiern, das geht kaum.”
 
Im Wald ist alles voller Schnee und unterm Baum, da liegt ein Reh. 
Der Hund sagt: “Der da oder keiner!” Das Reh sagt: “Der da, d-d-d-das ist meiner!”
Da sagt der Hae: “Kein Problem, du feierst mit! Und ausserdem
kommst du in unseren Verein, dann bist du nicht mehr so allein.”
 
“Das ist die Lösung,” sagt der Hund und küsst das Rehlein auf den Mund. 
“Jetzt brauchen wir nur noch das Essen, den Christbaumschmuck nicht zu vergessen
und was zum Schenken, was zum Trinken und für mich selber einen Schinken.”
Da macht sich jeder auf die Socken und auch das Rehlein bleibt nicht hocken. 
 
Die Kröte holt das Essbesteck. Der Hund holt Braten und Gebäck.
Der Elefant holt die Geschenke. Der Hase, der holt die Getränke.
Der dicke Dachs, der schmückt den Baum. Die Schlange auch, sie steckt die Kerzen
und hängt die Kugeln und die Herzen. Das Rehlein staunt und glaubt es kaum. 
 
Dann feiern sie das Weihnachtsfest und machen bis zum letzten Rest
die Schüsseln und die Flaschen leer. Der Hase sagt:”Ich kann nicht mehr!”
Die Kröte sagt: “Ich platze gleich!” Sie sitzt in einem grossen Teich
aus Schokoladensosse. Der Hund trägt eine Hose.
 
Der Elefant trägt einen Hut, der steht ihm ganz besonders gut. 
Der dicke Dachs hat einen Schal. Die Schlange hat ein Futteral.
Das Rehlein denkt: “Ich d-d-d-denke, das sind wohl die Geschenke.”
Und alle sind jetzt richtig froh. Ich denk, dir geht’s bald ebenso.
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Machst du mit bei der Antolin Kreativ Box?

Zeichne ein Comic Bild das zu Antolin passt und schreibe dazu zwei Zeilen, die sich reimen. Die Reime sollten etwas mit Büchern und dem Lesen zu tun haben. Beispiele und das Kontaktformular findest du auf der Website von Antolin.de.

Viel Spass!

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Känguru Adventskalender

Bald ist es soweit: Vom 1. bis 24. Dezember erwartet die Kinder aus den ersten Schuljahren jeden Tag eine spannende Aufgabe. Zum Knobeln, Kombinieren und Kopfzerbrechen.

Känguru Adventskalender

 

Wettbewerbsbedingungen

Der Känguru-Wettbewerb wird zentral durch den Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V. (mit Sitz an der Humboldt-Universität zu Berlin) vorbereitet und ausgewertet. Durchgeführt wird der Wettbewerb jedoch dezentral an den Schulen.

Die freiwillige Teilnahme am Wettbewerb ist für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 13 aller Schularten möglich – lediglich die Zustimmung der Teilnehmer bzw. ihrer Eltern muss an der Schule vorliegen. Jede Klassenstufe erhält altersgerechte Aufgaben, die am Kängurutag, dem 19. März 2015, in 75 Minuten zu bearbeiten sind.

Die Schüler im Übergang G8/G9 nehmen in der Klassenstufe teil, die ihrem Schulalter entspricht. Das heißt, ein Schüler im 10. Schuljahr nimmt in der Klassenstufe 10, ein Schüler im 11. Schuljahr in der Klassenstufe 11 teil.

Die Teilnehmer in den Klassenstufen 3/4 und 5/6 erhalten jeweils 24 Aufgaben in drei Schwierigkeitsstufen, in den Klassenstufen 7/8, 9/10 und 11–13 gibt es jeweils 30 Aufgaben.

An jeder Schule muss sich eine verantwortliche Lehrerin oder ein verantwortlicher Lehrer finden, der an der Schule die Organisation des Wettbewerbs vor Ort in die Hand nimmt. Teilnahmeberechtigt sind Schulen, die mindestens 15 Teilnehmer melden können. Die Anmeldung der Teilnehmer erfolgt an jeder Schule durch die verantwortliche Lehrerin bzw. den verantwortlichen Lehrer. Einzelanmeldungen sind ausgeschlossen.

Der Wettbewerb finanziert sich selbst. Zur Deckung der Kosten für Vorbereitung, Organisation, Auswertung und Preise ist durch jeden Teilnehmer ein Startgeld von 2,00 Euro zu entrichten.